»2019 – Du kommst auch drin vor«

»2019 – Du kommst
auch drin vor«
Tagebuch

20.12.2018

Vor dem Besuch der Denkbar konnte ich die neue Brille abholen, endlich, hatte ich nun mehr als eine Woche lang ohne Sehhilfe zurechtkommen müssen. Eine Lebensform, an die ich mich nicht gewöhnen konnte. Monadenhaft. Auf Dauer nichts für mich.

Vom ersten Augenblick nach dem Aufsetzen des neuen Gestells aber wurde mir die Umwelt wieder so gezeigt, wie sie wohl wirklich war: weit, bis sehr weit hinter die den Ladenraum des Optikers umgebenden Schaufensterscheiben in einer Schärfe klar gezeichnet, wie ich sie schon seit langem nicht mehr geschaut. Dabei war es längst schon dunkel, und so traten allüberall die Lichtlein in den Bankentürmen lockender hervor, ja, ich meinte einzelne Bildschirminhalte in den Büros dort von denen in wieder anderen auseinanderhalten zu können. Ein rauschhafter Effekt, der sich nicht abnutzen sollte, während wir durch die funkelnden Täler zum Nordend wanderten. 

Eine Viertelstunde vor Beginn des Vortrages und somit gerade noch rechtzeitig, kamen wir dort an, um die letzten beiden noch frei gebliebenen Stühle, die glücklicherweise zudem noch direkt neben dem Rednerpult aufgestellt waren, besetzen zu können. Schier unglaublich, dass eine Vorlesung über die Logik bei Martin Heidegger derart viele Zuhörer anlocken konnte.  

Kaum hatte Lorenz Jäger mit seinem Vortrag angefangen, wurde es im Raume still und diese Aufmerksamkeit wurde auch dann nicht unterbrochen, als sich leis die Eingangtüre öffnete, und Martin Mosebach cum tempore erschien. Er legte sich eine Handfläche hinter die Ohrmuschel und blieb dort bei der Türe stehen.

Nun hatte Jäger freilich übertrieben, als er uns in Berlin seinen Vortrag als »allgemeinverständlich«, als geradezu voraussetzungsfrei angekündigt hatte; gut möglich andererseits könnte es auch sehr gut so sein, dass sich Jägers Begriff vom Allgemeinen noch von dem unseren unterschied. Fabelhaft allerdings wie er zum Abschluß aus den nicht zur Veröffentlichung bestimmten Notizen Heideggers zum Komplex von Gehen und Wald vortragen konnte—da glaubte ich, mir wüchse nun zu meinem hyperscharfen Schausinn noch ein Drogenohr.

Die unvermeidliche Fragenrunde wurde ausgerufen. Der direkt vor dem Rednerpult auf einem Sonderplatz postierte Günther Maschke meldete sich zu Wort »Man sollte doch zunächst rauchen.« Woraufhin er, der, solange Jäger vorgetragen hatte, mit geschlossenen Augen und wie tief in sich gegangen dessen Worten gelauscht hatte, mit Mosebach zu eben diesem von ihm angeratenen Zwecke den Saal verließ. Die von uns befürchteten tumulthaften Szenen ließen auf sich warten. Sie traten gar nicht erst ein. Und dies obwohl ja Sascha Anderson, der Dichter, in Begleitung seiner Ehefrau Alissa Walser Platz genommen hatte. Wie Tilman Allert durch seine mikrosoziologisch geschliffenen Brille ganz korrekt feststellte, muß der Ossi quertreiben. Und so widersprach Anderson (übrigens in überhaupt keiner Weise auch nur entfernt mit Herrn Anderson von den Frankfurter Freunden der Kakteen und anderen Sukkulenten) dann auch Lorenz Jäger wo und wie er auch konnte, doch half ihm das alles nichts, denn Jäger, der sich seit vierzig Jahren unter und wirklich nur unter sehr vielem anderen mit Heidegger beschäftigt, hatte seine Argumente sämtlich parat, was wiederum Anderson dann irgendwann auch milder schäumen ließ, vergleichbar ungefähr mit der Olive im Martiniglase aus jenem Witz, in dem ein Zecher stundenlang versucht, die Steinfrucht mit einem Stocher aufzupieksen, bis ihm der Barkeeper helfen willund es ihm dann auch schon beim ersten Mal gelingt, woraufhin unser Mann am Tresen sagt »Keine Kunst, jetzt, wo ich sie müde gemacht habe.« Sich seine bolivianische Hirtenmütz‘ aufstülpend, ging dann auch Sascha Anderson vor die Türe.

Gewiß, ich sah jetzt alles. Sogar durch den Dunst der Glastüre hindurch bis in die Gesichter der dort stehenden konnte ich schauen, ihnen von den Lippen ablesen womöglich auch, doch gesellten wir uns dann zum Abschied gewissermaßen noch live auf ein letztes Wort zu Maschke, der uns dann recht Haarsträubendes aus seinem erfahrungsreichen Leben erzählte. Beispielsweise von seinen Jahren als Dozent an der Marineakademie von Peru »Peru ist ja ein Langküstenstaat.« Aber es ging freilich auch um das heranrückende Weihnachtsfest. Und wie man es zu nehmen hat. 

Bevor er sich, gemeinsam mit Mosebach in eine von ihnen sogenannte Bierkneipe verabschiedete, fiel Maschke noch eine Sache ein: »Zwei große Erfindungen hat die Menschheit gemacht: Das Rad, und Silikon.«

19.12.2018

Wir fahren regnerischen Tagen entgegen. Am Montag, abends, am Rande der Verleihung des Literaturpreises der Literarischen Welt an Virginie Despentes, erzählte Lorenz Jäger von seiner Zeit in Japan als Dozent, die ihm das Vermitteln komplizierter Sachverhalte gelehrt hatte vor allem wohl durch eine Eigenart japanischer Studenten, die, wenn ihnen etwas unverständlich geblieben ist von einem Vortrag, den Kopf bei der kryptischen Passage auf eine chrakteristische Weise schräg halten, beinahe unauffällig und auf jeden Fall still, wie um die Gedanken an eine spezielle Gegend ihres Schädelinneren rieseln zu lassen. Heute abend sehen wir uns wieder. Dann hält er in der sogenannten Denkbar in Frankfurt einen Vortrag zu Heideggers Logik (»Keine Schwarzen Hefte, nichts.«) Werde den Kopf so lotrecht halten wie es halt geht.

Zeichenhafterweise fand das Frühstück heute morgen wiederum statt in einem Café namens Dankbar, eingezogen in den ehemaligen Verkaufsraum einer Fleischerei (in Leipzig), wo es eine herrliche Deckenverspiegelung gab aus der Kaiserzeit: rosenbunt und mit Mäandern beinahe wie im Chinarestaurant. Eine sehr schöne Limonade bekommen, aus Leipzig, namens Meiner Mötts. Sanft schäumend (im Gegensatz zum Fest im Goldenen Hochhause, wo es hoch herging.)

Der Kellner hatte ein fluoreszierendes Tattoo an der Schläfe.

17.12.2018

Es schneit (10 Uhr 36.)

The Less You Know, The Better

Beschäftigte mich mit dem hochinteressanten Begriff von der Schöpfungshöhe.

Am Nachmittag dann ein amüsantes Experiment mit dem synthetischen THC, das Rafi (Mechoulam) mir mit Diplomatenpost geschickt hat (mit seinen besten Wünschen für mein Weihnachten.) Wirklich interessant, auf eine für mich angenehme Weise: Das Bewußtsein löst sich komplett auf in den Klängen und schwebt sehenden Auges davon. Der Himmel schaute aus wie eine Daunendecke, von hinten durchleuchtet. Lauschte Sébastian Telliers La Ritournelle, danach Primal Scream, natürlich. Allesamt freilich Meisterwerke.

Die Substanz wird übrigens auf getrocknete Kräuterschnipsel (Salbei?) aufgesprüht weitergegeben dergestalt, dass der grünliche Inhalt des Tütchens an botanisches Marihuana gemahnt. Dies hinsichtlich des sogenannten Skeuomorphismus‘, der mich, zusätzlich zur Schöpfungshöhe, beschäftigt hält.

Tudo o que você podia ser

Anzeichen erster Weihnachtswunder: die Eiche steht jetzt enthüllt vor meinem Fenster. Der Ast, den sie in einer herzförmigen Spirale seewärts hält, war unter seinem Laubkleid bloß zu ahnen. Seidig schäumte dieses Wissen auf, wann immer ich dort ins Grüne geschaut.

Eminent: Der Mammutbaum hat ausgetrieben. Ein direkter Nachfahre einer Wellingtonie aus dem Wald am Rittertorsträßle hinter Heimerdingen entsteht. Dort gewachsen aus jenem berühmten Pfund Samen, die, vom letzten König Baden-Württembergs selbst aus den Vereinigten Staaten bestellt, in seinem Land verstreut ausgesät worden waren. Die Samen aus einem aus Heimerdingen mitgebrachten Zapfen habe ich im Sommer eingesteckt in Blumenerde, seitdem gewartet, und jetzt also erscheint schlagartig ein erster Trieb, so zart wie Kresse. Ein Keimblatt läßt sich nicht entdecken, der gelbliche Halm mündet in einer zwiebelförmig verdickten Struktur. Was jetzt genau ausschlaggebend war, für die auf mich natürlich spontan wirkende Keimung, läßt sich leider nicht nachvollziehen, da ich, weil so lange Wochen scheinbar nichts vorangegangen war, es irgendwann im September aufgegeben hatte, das Keimtagebuch weiterzuführen. Na ja. Es gibt tatsächlich eine Mammutbaumcommunity im Internet (inklusive Forum.) Aber irgendwo muß doch auch mal Schluß sein. Wer sagt das eigentlich?

Gestern, im 3-D-Refraktor

Glückliche Tage liegen hinter mir, zu glückende treiben bugwärts auf mich zu. Am Sonntag fuhren wir tout en famille nach Maulbronn, wobei mit dem Schnee, den wir dort um diese Zeit im vergangenen Jahr hatten, leider nicht zu rechnen war. Doch erwarteten uns dort, wie neulich, die Leute aus Schmie, jenem unterschätzten, auch zu unrecht übersehenen Ort dort gleich bei dem Kloster. Sie hatten ihre herrlichen Würste dabei. Mir war freilich zunächst nach Zirbe, diesem Wunderbaum, der den Schlafgestörten kraft seiner Kernholzdüfte als Medizin versprochen wird. Am Zirbenstande kaufte ich dann ein Fläschchen der Substanz; bei abgeschraubtem Deckel daran schnüffelnd breitete sich, hier in etwa den berüchtigten Poppers vergleichbar, bald ein großes Wohlbefinden in mir aus. Doch wurde es mir auch recht schwindelig, wie ich, eingehüllt in Zirbenduft in meine Wildbratrote aus Schmie hineinbiß. Der Schwindel aber, der sich im Verlauf des Nachmittages noch zu einem veritablen Drehschwindel auswachsen sollte, rührte dabei nicht, wie ich zunächst vermuten wollte, von dem mich umgebenden Schwall der Zirbe her, sondern war, wie es heißt, dem Umstand geschuldet, dass mir am Vortage meine Brille zerbrochen war, sodass ich ohne Sehhilfe durch die mittelalterliche Welt Maulbronns geleitet werden mußte wie ein Blinder (Jorge Luis Borges hat in einem der letzten Gespräche für die Paris Review erklärt, er sähe mittlerweile die Welt »in Orange«, ich meine, er sagte »in Honigtönen.«) Bei mir war es halt zu wenig scharf.

Was die Substanz anbetrifft: Friederike hat das Fläschchen konfisziert. Ich bekam Zirbenverbot.

Enttäuschend auch, dass der von uns sehr geliebte Kater namens Frieder, der von seiner gedrungenen Bauweise her an die von Balthus gemalten Artgenossen erinnert, sich kein Mal blicken ließ. Und dass, wo wir ihm doch die noch verbliebenen Dosen aus unserem Bestand an Katzendrinks (Huhn) mitgebracht hatten. Da half kein mitternächtliches Rufen: er zeigte sich nicht auf der Gasse in Heimerdingen, und so reisten wir in dieser Hinsicht unverrichteter Dinge wieder ab. Die Katzendrinks blieben dort, vielleicht ja im Frühjahr, im sogenannten Getränkekühlschrank.

Lange Session dann in Frankfurt beim Optiker, der mit zwei wohl extrem kostspielig erworbenen, meiner Ansicht aber lohnenderweise, Spezialgeräten Staat machen konnte. Ich wurde angeschlossen an einen 3-D-Refraktor, der mir dem Drogenrausch sehr ähnliche Bilder ins Bewußtsein induzierte. Ich schaute auf ein karibisches Bild, aus dessen Panorama sich bald bunte Wasserbälle lösten, die auf mich zuschwebten, um dann im virtuellen Raum vor »meinen Augen« kreisend still schwebend stehenzubleiben, während am Horizont aus den Wellen des holographischen Meeresspiegels, beinahe schaumgeboren, die Buchstaben erschienen waren, an deren Entzifferbarkeit sich meine Sehverstärkungsbedürftigkeit ermessen lassen würde.

Brillengestell zuzüglich sogenannter Gleitsichtgläser (aus Japan!) kostete dann soviel wie ein neues iPad Pro, das ich viel lieber gehabt hätte. Aber es geht nun einmal nicht anders. Ohne Brille kein Text.

Angenehm verschwiemelt, als Kurzsichtiger durch das grau versiffte Land zurück nach Berlin, Haus der Gegenwart, Ministerium der Heimat. Mit dem Photographen stundenlang an den Aufnahmen von Los Angeles herumgeschoben. Riesenfreude. Dazwischen kurzer Abstecher zum Verleger, dann gleich wieder in die Künstlerkolonie, Zweigstelle Berlin, zurück. Bei zur Straße hin geöffnetem Fenster den Nerven  gelauscht: »Angst.«

Bei den Freunden von Kakteen und anderen Sukkulenten

Die Wetterverhältnisse, wahrscheinlich liegt es am Luftdruck, machen mir zu schaffen. Den Donnerstag über mußte ich das Bett hüten, schlief mehr oder weniger die ganze Zeit hindurch bis zum Morgengrauen, bei dem ich mich dann aufraffen mußte, um den Zug nach Frankfurt noch zu erreichen (was mithilfe von Weißdorntropfen gelang.) Aus dem Bordlautsprecher eine originelle, weil bislang noch nie von mir bezeugte Ansage (man sammelt ja unwillkürlich mit der Zeit:) »Der Speisewagen und das Bordbistrot stehen unter Wasser. Sie müssen von daher bis zum Erreichen des Endbahnhofs Basel geschlossen bleiben.«

Abends dann zur Weihnachtsfeier der Frankfurter Freunde der Kakteen und anderer Sukkulenten. Die Feier fand angeblich statt in einem Gemeindehaus in der Nähe des Künstlerbedarfshandels. Es regnete flächendeckend. Wir hatten, da wir, bislang ohne offiziellen Mitgliedsstatus, einer freundlich formulierten Einladung auf der nüchtern gestalteten Website des Vereins Folge leisten wollten, unser angebliches Greisenhaupt, einen Däumling mit hinter vergilbender Wolle verborgenen Dornen, in einer kleinen Tragetasche dabei, um uns vor dem Freundeskreis als Kakteenfreunde ausweisen zu können (wie es bei Woody Allen der Psychoanalytiker macht, wenn er seine Tabakspfeife hochhält »Ich bin Psychoanalytiker, hier ist meine Pfeife!«)

Erstaunlicherweise schien es dort in dem Festsaale schon schäumend hoch herzugehen. Durch beschlagene Scheiben meinten wir eine Art Polonaise erkennen zu können. Auch wurden teilweise rote Pullover oder Blusen getragen. Ein schier unaufhörlicher Strom von Kellnerinnen schleppte überladene Tabletts in den murmelnden Saal. Doch tagte dort am frühen Abend, wie man uns sofort zurief, ein Kegelklub. Die Kaktusfreunde hätten sich ein Stockwerk höher eingefunden im Kabinett Römisch Zwei.

Hier saßen, der Verein blickt auf eine Geschichte seit der Gründung im Jahre 1924 zurück, sieben Mitglieder um eine mit Gestecken und Kerzen geschmückte Tafel. Drei Ehepaare und ein einzelner Herr, der sich unmittelbar als Nestor der Versammlung zu erkennen gab—handelte es sich doch um Günther Anderson, den langjährigsten Gartenmeister des Frankfurter Palmengartens. Man nahm uns freudig auf in dieser Runde. Bevor das Essen aufgetragen wurde, sahen wir uns aufgefordert unseren Pflegling auszuwickeln, um ihn zur Begutachtung herumzureichen.

Eindeutig kein Greisenhaupt, wurde einstimmig festgestellt. Aber im bestmöglichen Zustand. Weder Spinnmilben, noch schrundige Stellen. Dabei hatten wir uns nach dem Sommer schon Sorgen gemacht, ob die unbotmäßige Vergilbung seines Faserkleides womöglich durch unsere Fehlbehandlung, vor allem halt durch das Bestäuben mit Leitungswasser hervorgerufen ward. In unserer Sorge hatten wir Ansichten des Vergilbten in ein Kakteenforum im Internet hochgeladen. Doch wurden wir dort, wie Tautropfen an einem Spinnenseil, alsbald in einen verschwörungstheoretisch grundierten Wirrwarr aus Privatmeinungen gezerrt.

Herr Anderson wiederum, der schon in den siebziger Jahren Forschungsreisen nach Bolivien und Afrika unternommen hatte—möglich gemacht wurde dem Palmengarten Frankfurt dies durch einen Mäzen, der selbst aufgrund einer Herzerkrankung keine Fernreisen mehr unternehmen konnte—um in den Herkunftslandschaften der Kakteen und anderen Sukkulenten deren ursprüngliche Lebensbedingungen recherchieren zu können, zerstreute diese unsere Bedenken mit der dem Sachverstand eigenen Ruhe: Denn das Faserkleid dieser Kakteen diente ja gerade eben dazu, den Morgentau und die Nachtfeuchte sozusagen einzuspinnen, um dann die darin gefangenen Tröpfchen während heißer Sonnenstunden dem Kaktuskörper zur Verfügung stellen zu können. Desweiteren ging es dann auch mal um die Signaltrommeln im ländlichen Indien der siebziger Jahre, um Gelbfieber, sowie um die hygienischen Verhältnisse von Ägypten versus Mexiko.

Die Fachsimpelei wurde aufs Schönste rhythmisiert durch das Vorlesen amüsanter Kurzgeschichten von Ludwig Thoma. Bald waren die kleinen Kerzen herunterbrannt, der Vorsitzende ließ es sich in seinem Schlußwort nicht nehmen, uns für unser unverhofftes Kommen zu danken, da der Abend durch unseren Beitrag einen für alle Anwesenden erfrischenden Verlauf genommen hatte. Das erinnerte uns freilich an die Reden auf dem CDU-Sonderparteitag, den wir am Nachmittag auf Phoenix verfolgt hatten, wo in mancher Rede, wenngleich metaphorisch, von Frischluftgefühlen und aufgestossenen Fenstern erzählt ward.

Man gab uns eine herrliche Fotographie mit, Aufnahme einer in voller Blüte stehenden Sukkulente. Ganz unscharf ist darauf im Hintergrund feiner, weißer Kieselstein zu sehen. Das Gewächs ist womöglich in Wahrheit nur wenige Millimeter stark.

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