»2018 – Barthel und Most«

»2018 – Barthel
und Most«
Tagebuch

Her rüya evinde bir kalp ağrısı

Seit zwei Tagen ist der Himmel leer. Der Farbton läge auf dem Cyanometer ungefähr zwischen 17 und 18, genauer kann ich es nicht messen, weil es zwar Abbildungen der historischen Skala gibt, aber noch keine Umsetzung als App. Abends waren wir wieder im Theater. Auf dem Weg dahin dachte ich, das wird am Himmel gelegen haben, dass es ein Fehler war, nicht nach Cagnes zu fliegen. Einfach so, für einen Nachmittag dort, gar nicht erst bis zum Meer, sondern einfach vor der Petit Bar sitzen und schauen, wer noch alles lebt. Dann den Sonnenuntergang auf dem Platz vor der Burg, die grünen Berge. Das Licht der Straßenlaternen, eine Katze, die Frösche, dann Bett. Es stand mir dies alles farbig und wie greifbar vor Augen, die Welt dort ist abrufbar in mir geblieben. Und trotzdem zieht es mich hin? Eine Heimat also.

Joachim Meyerhoff spricht seinen Monolog am Anfang zu leise, wie einige Zuschauerinnen finden. Er wird in den nächsten Stunden nicht lauter sprechen, aber allmählich verstehen sie ihn besser. Das Gehör wird angespitzt dergestalt, dass man viel später sogar ein Lied von Abba meint zu hören. Die Musik wird, während Joachim Meyerhoff von ihr spricht, derart leise abgespielt, das sie nur zu ahnen bleibt; wird mitgemeint. Prima le parole!

Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das gehen könnte, aus Die Welt im Rücken ein Stück fürs Theater zu machen. Meyerhoff erzählt einfach das Buch. Stundenlang. Und die Inszenierung ist so gut, dass ich noch lange, heute morgen schon wieder, als erstes, darüber nachdenken kann, ob dieser eine letzte Tischtennisball, der kurz vor dem Dunkel aus der illuminierten Synapse auf den Bühnenboden fällt, als ein Mittel zu viel war. Ob man den nicht besser weggelassen hätte. Andererseits fand ich genau das halt grandios.

Die Jagdgewehrproblematik.

Nach dem Mitternachtswürstchen (Paris Bar) dachte ich im Taxi, was ich an Weisheit beisammen hätte fürs Totenbett, falls ich übermorgen stürbe. Mir fielen ausnahmslos Haushaltstips ein.

در هر خواب یک قلب

Beinahe wie eine Hostie überreichte mir Jan das Feuilleton vom Mittwoch, seiner Ansicht nach das gelungenste seit Urzeiten. Ich hatte die Ausgabe dieser Zeitung verpasst, und als ich sie an dem Abend noch kaufen wollte, war sie überall ausverkauft. Der Vorabdruck von Michael Angeles Schirrmacher-Biografie geht gut rein, oder wie der Sommelier Billy Wagner in seinen Zeiten im Rutz an der Chauseestraße es über einen Wein zu sagen pflegte: »trinkig«. Und Jürgen Kaube schreibt über die Empörungsmechanik um die Fußballspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özul: »Klugheit ist von den Spielern sicher nicht bewiesen worden. Wer sie als Erwartung an Profifußballer heranträgt, muß mit Enttäuschungen rechnen. Deswegen haben sie ja Berater.«

Und gestern ging es in dem Stil weiter. Patrick Bahners berichtet vom Strafprozeß gegen den Musikhochschuldirektor Siegfried Mauser, dem sexuelle Nötigung in zwei Fällen vorgeworfen wird. Die Zeugin berichtet, der Angeklagte habe versucht, sie mit einem Kuss mundtot zu machen. Angeblich habe er bei dem Kuss mit seiner Zunge ihr Zäpfchen berührt. Ein Sachverständiger muß klären, ob so ein Zäpfchenkuss physisch möglich ist. Die Aussage der Zeugin über ihr Erlebnis mit der Zunge aus der Mundhöhle des Direktors lautet »Es ist wie ein Dolch, der in sie hineinfährt.« Und Bahners schreibt: »Der Opernsängerin ist es ganz natürlich, auch schreckliche Erlebnisse in opernhafte Bilder zu fassen.

Las dann gestern noch in Hermann Argelanders Der Flieger, eine in den siebziger Jahren wohl erstmalige Beschreibung der über Jahre währenden Psychoanalyse einer narzißtisch gestörten Führungskraft. Hat bei Suhrkamp mehere Auflagen erlebt. Im Vorwort heißt es »Manche Autoren vermuten im narzißtischen Charakter die Persönlichkeitsstruktur der Zukunft.«

Schirrmacher werde ich mir heute besorgen. So verfügbar auch die George-Biografie von Thomas Karlauf, die mir bei Erscheinen nicht wichtig war, auf die ich jetzt aber durch den Vorabdruck Lust bekommen habe.

Der lustige Kapitän beschallt die Bucht mit Small Town Boy.

हर सपनों में घर में दिल का दर्द होता है

Beim gesprochenen Wort fällt es mir schwer, meine Fantasie im Zaum zu halten. Gesprochenes wird, wenn ich mich nicht zügele, in meinen Ohren zu Musik. Von daher glaube ich, dass sogenannte Audioports mir den Untergang des Sprechtheaters bedeuten. Gestern schaute ich mir mit Jan einen Woyczeck an, im Haus der Festspiele. Da waren gleich sämtliche Schauspieler mit dem Verstärker verbunden. Das Bühnenbild bestand in einer den Raum ausfüllenden Schallplatte, auf der sie entgegen der Drehrichtung der Scheibe beständig bergan gingen. Dabei, und wir hatten uns beim Blick auf den Plan noch gewundert, wie man den Text auf drei Stunden Spielzeit bringen könnte, rezitierten sie die Worte recht unverbunden und beinahe einzeln über Mikrophon. Und das auch nicht einfach so, mechanisch, sondern auf diese manierierte Weise, wie ganz zu Anfang der Volksbühne die Frauendarstellerinnen von Frank Castorf angeleitet worden waren zu artikulieren. In dem Fall wurde also die Darmstädter Herkunft des Autoren Büchner mit einem die-Cabanossi-abbeißenden-Kunst-Hessisch ausgestellt.

Zur linken und zur rechten Seite der Scheibe, die sich nach einer halben Stunde auch mal in die waagerechte Position kippen ließ dergestalt, dass die Leute nun auf einer Ebene vorangedreht wurden, waren die Musiker einer kleinen Band plaziert, die den Text mit einem Klangteppich unterlegten. Im Hintergrund schnaufte die Nebelmaschine. Das halte ich ja schon in Filmen kaum aus, wenn pausenlos Melodien die angeblichen Stimmungen illustrieren sollen. Dafür gibt es in Filmen halt wenigstens noch etwas zu sehen. Das Ganze schien mir wie eine Satire auf das sogenannte Regietheater, aber inszeniert von jemandem, der vielleicht selbst noch nie in einer als solches bezichtigten Aufführung gewesen war, sondern das Konzept aus der Zeitung erfahren hatte. Ich schämte mich beinahe meines banalen Empfindens. Ich hatte ja auch den vielgelobten Fernsehfilm Spätwerk, in dem Henry Hübchen einen Schriftsteller spielt, nicht gut gefunden. Allein wie er da vor einer Schulklasse seine Berufung erklären musste — weil er, da selbst noch Schüler, ein Stotterer war, der sich, um nicht von den anderen für seinen Sprachfehler gedemütigt zu werden, gezwungen sah, seine Mitteilungen an die Welt auf kleinen Zetteln aufzuschreiben. Trank freilich stark. Wohnte in einem mit Mid-Century-Stühlen eingerichteten Haus am Meer usw usf. Bald danach verließen wir den Raum.

Gingen dann noch in ein herrliches Restaurant, wo Brahmanen bedienten, die keinen Ramadan halten, aber von sich aus niemals Alkohol zu sich nehmen, auch kein Fleisch. Einer brachte uns einen Schnaps in winzigen Bechern aus Kupfer, der absolut widerlich schmeckte. Noch schlimmer als Blutwurzel oder Enzian. Auf Nachfrage: wird aus Cashjewnüssen gebrannt.

Tempat Wudhu

Auch Indonesier halten also Ramadan. Das wurde mir erst bewußt, als ich zum Mittagessen in das am kleinen Park gelegene Restaurant mit dem kuriosen Namen Nusantara eingekehrt war. Absichtlich war ich aus dem Grunde nicht, wie sonst oft, in die Huttenstraße zum Al Reda gegangen, weil ich mich unbehaglich fühlen müßte, wenn ich da im Angesicht der Fastenden, die mich bedienen, äße. Dann aber bemerkte ich die überall und kreuz und quer durch den schattigen Innenraum des Nusantara geklebten Zettel, auf denen selbstgemalte Pfeile in Richtung eines ominösen Tempat Wudhu wiesen. Den Pfeilen folgend hinter der Tür der Herrentoilette angelangt, klebten dort die Hinweisschilder dicht an dicht und führten mich bis an die Wand zum Innenhof, wo, um eine Ecke herum vor Einblick geschützt ein niedrig angebrachtes Waschbecken, ungefähr auf Höhe meiner Kniescheiben hing es da, den Zielpunkt all der vielen Pfeile bedeutete. Rings um das Becken waren nun noch weitere Zettel angebracht, auf denen nur einmal noch das Zauberwort Tempat Wudhu geschrieben stand. Aber auf den anderen: »No Toilet!« und »Please Don‘t Use«. Auf einem Schemel türmten sich Gästehandtücher in bunten Farben. Das war also ein Platz, eigens für die rituellen Waschungen der muslimischen Gäste eingerichtet und reserviert. Auf den Spülkästen der Toiletten verteilt standen kleine Gießkannen aus Plastik. Ein Brauch aus tropischen Gefilden. Auf dem Tresen gab es neben einer roten Holzskulptur zweier schöpfenden Hände eine Lautsprecherbox, deren Membran von einem bläulich pulsierenden Leuchtring eingefasst war.

Heute früh las ich bei Thor Hanson vom einzigen Vogel, der geigen kann. Musste ich sofort ergoogeln (den Sound). Im Gegensatz zu Tempat Wudhu. Da ließ ich meine Fantasie so lange wie auch nur möglich walten. (Keats)

رمضان

Die schönen Tage von Eltville sind nun zu Ende. Betrübt fuhr ich zurück nach Berlin. Der Himmel dort gab meine Stimmung wieder. Doch will ich nicht undankbar sein. Am Abend traf ich mich mit Anne zum Cocktail, und sie hatte mir ein Geschenk mitgebracht: eine wunderschöne Ausgabe von Ein Tropfen Nektar, dem wohl maßgeblichen Handbuch zur Bienenhaltung in der DDR. Autor war Günter Grimm.

Die Bar, in der wir dann noch etwas über das Leben philosophierten, während es draußen schon wieder zu pladdern anfing, war in einer ehemaligen Apotheke eingerichtet. Die Apothekenschränke, die Salbentiegel und ein Mörser standen noch wie einst als Dekoration in den Regalen, dazwischen die Flaschen, und über den Verkaufstresen von gestern wurden nun von bärtigen Männern die Getränke gereicht. Essen kann man dort auch, im hinteren Teil, wo in einem Kasten an der Wand, das wusste ich von einem anderen Besuch des Lokals, eine Dose mit der Aufschrift Pyramidensalbe steht. Ich dachte an die Gartenwirtschaft des Weinguts im Rheingau zurück, wo alles noch so wie es durch das Jahrhundert hindurch geblieben. In der umgedeuteten Apotheke am Oranienplatze (im gegenübergelegenen Kaufhaus befindet sich seit vergangenem Jahr ein von Münchnern betriebenes Hotel, dahinter lockt Kuchen Kaiser, aber wie lange noch; beziehungsweise: wie lange noch als solcher?), war selbst die Speisekarte vorraussetzungsreich abgefasst: Stand dort als Hauptgericht angekündigt »Kalbfleisch Ei Semmelbrösel Kartoffeln« kam dann aber trotzdem nur ein Wiener Schnitzel mit Pommes Frites an den Tisch.

Im Restaurant der Familie Hasir in der Adalbertstraße wurde hingegen unter alter Flagge mächtig ausgebaut. Der Gastraum ragt nun von der Oranienstraße an bis beinahe in den Männerclub namens Möbel Olfe hinein. Es sind aber noch immer dieselben Kellner, die in dem nun extrem verbreiterten Saal bedienen. Alles Nachfahren jenes ersten Monsieur Hasir in Berlin, der dort, in einer engen Futterluke unter dem Viadukt des Bahnhofs Zoo den Döner Kebap erfunden haben soll. Vermutlich durch Abschauung der Deutschen Gepflogenheiten: Deutsche essen ungern Spieße. Sie essen gern gefüllte Brote. Am liebsten im Gehen.

Noch driften die altgedienten Kellner etwas planlos durch das unübersichtlich gewordene Inselsystem der zu vielen Tische. Und müssen nun zum zweiten Mal in ihrem Leben hier in Kreuzberg eine Fremdsprache erlernen. Kaum ist ihnen das Deutsche geläufig, haben hier nämlich die Englischsprechenden die Oberhand gewonnen. Auch wenn freilich wie eh und je der eine oder andere Landsmann seine Ayse hierhin ausführt, wenn es etwas feierlich zu besprechen gibt. Die amerikanischen Männer tragen keine Vollbärte. Und die mit den Bärten fragen nicht nach Döner Kebap.

Auf dem Heimweg las ich statt im Bienenbuch lange mit über die Schulter einer Verschleierten auf deren Display. Sie scrollte sich durch eine mindestens fünfzig Zentimeter lange Whatsapp-Nachricht, in der ihr dargelegt werden sollte, weshalb nun der Ramadan doch später beginnt. In dem sehr schön formulierten Text war von einem Ratschluß der Gelehrten die Rede, von einer Sternwarte in den Vereinigten Staaten. Und von vielerlei anderer altertümlicher Dinge mehr.

Frightened Rabbit (Scott)

In den Orangerien der Herrenhäuser Gärten von Hannover gibt es einen Granatapfelbaum, der wächst in einem Topf, und den rollen sie in jedem Frühjahr hinaus vor die Türen der Glashäuser ins Freie auf den Vorplatz. Schätzungen gehen, ziemlich präzise, auf eine Schenkung aus dem 17. Jahrhundert zurück, als, so wissen wir es es aus einem Briefwechsel, dieser Baum, damals noch Keimling, den Welfen als ein Geschenk aus Venedig geschickt worden war.

Hier auf dem Tisch steht seit Wochen ein Strauß von Pfingstrosen in diesen herrlich japonaisen Farben, der einfach nur noch schöner wird mit jedem Tag. Nachts schließen sich die Blütenballen, das haben wir gestern erst wie durch Zufall entdeckt.

Als ich anfang des Jahrhunderts für einige Monate in München wohnte, gab es um diese Zeit in den Jahren auf den Hauptplätzen, also beispielsweise dort, wo einst das Postamt war und heute ist da Louis Vuitton, die als Bauersfrauen verkleideten Verkäuferinnen von Christrosen, die hatten teils auch Spargelbündel im Angebot, und die gaben mir beim Kauf eines Straußes noch den Tip mit, einen Kupferpfennig, bald darauf hieß der Cent, in das Vasenwasser plumpsen zu lassen. Dann »lebten« die Schnittblumen länger. Und das stimmt, wir machen das in der Familie noch bis heute so, es wirkt.

In der Tagesschau geriet gestern schlagartig der Schauspieler Ben Becker ins Bild wie eine Mahnung. Er stand dort, in der Übertragung vom Berliner Bebelplatz, im Hintergrund die ehemalige jüdische Bank, heute »Hotel de Rome«, und zum Gedenken an die Nacht der Bücherverbrennung las er, Ben Becker, Paul Celan. Lief für mich irgendwie auf beinahe das Gleiche heraus.

Pfingstrosen haben wir aus China. Wie ich las, wachsen sie dort in Bambushainen. Kann mir kaum vorstellen, wie schön das wohl gewesen sein mag, dort zu wandeln — und aus dem in grün längsgestreiften Stangenschatten leuchtet dort, und dann wieder hier, malvenfarbend, ein lappiges Bündel der Blütenblätter heraus. Wie Briefe.

A little piece of you/ The little peace in me/ Will die

Mit meinem Besten, dem Silbrigen von Rimowa, in einem Zug, der durch blühende Rapsfelder rollt — beinahe ganz mein Humor. Call me Walter Scheel. Deutschland ist so schön kurz vor Sonnenuntergang. Also dieser deutsche Ausschnitt der Welt. Unsere Welt wird dann schön.

Bäume, die, mit ihren niedrig angesetzten Kronen, wie abgeschnitten aus dem hohen Gras der Wiesen ragen. Ein paar Menschen haben sich um den Spiegel eines Sees herum versammelt. Sie haben Stühle mitgebracht.

Und wenn aus den gelben Farbflächen auch noch Windräder aufragen und sich leicht drehen im Wind, der im Speisewagen des ICE durch die Klimaanlage simuliert wird, oder synchronisiert wie auf einer Tonspur, bloß wie könnte man dies Verfahren dann gleich wieder benennen?, muss ich natürlich an Christian Kracht denken, der einst schrieb, Deutschland sei »eine große Maschine, die sich selbst herstellt«.

Jetzt hält er ja nach dem Pfingstwochenende die Poetikvorlesung in Frankfurt. Etwas, das ich schon immer gern machen wollte, was ich erstrebte. Aber ich bin auch gespannt, wie er die abhalten wird. 

Ansonsten soll es ja hageln morgen in Berlin. Und zwar am Nachmittag, wie sich die Leute auf der Straße erzählen. Von daher freue ich mich doppelt auf die vielen schönen Tage in Frankfurt. Vor allem dann im Rheingau, am Sonntag, da ist dann Muttertag. Will dort, in der Weinpump’ auch mehrere Stunden lang ununterbrochen essen. Im vergangenen Frühjahr hatte ich in einer ähnlichen Gaststätte eine panierte Fleischwurst, die ist mir unvergesslich geblieben; von der träume ich noch.

Allerdings hat Dagmar mir gestern einen Knaller der baltischen Küche aufgetischt (Im Stammschloß ist heute ein Trader Joe’s), da wird ein ganzer Laib Brie waagerecht halbiert und mit einer Mischung aus Mascarpone und Trüffelspänen gefüllt. Danach kommt der Brie-Deckel wieder obenauf und man schneidet sich Stücke heraus nach der Methode Torte. Schmeckt genial! Man gerät bald in schlaraffische Raserei. Phantasie des eigenen Körpers als endlos expandierendes Gefäß. Aber das bleibt ein Wunsch, erzeugt vom Gehirn, das ja tatsächlich so etwas zu sein vorgibt: ein endlos expandierendes Gefäß.

Würde ich mich selbst vorbereiten auf den Vortrag meiner Poetologie? Kann ich mir nicht vorstellen. Einfach loslabern. Wer hat, der hat, sagt meine Mutter.

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