»2017 – Year of the Cat«

»2017 – Year
of the Cat«
Tagebuch

31.7.

Was Borges über den Traum gesagt hat: dass man darin Darsteller und zugleich der Zuschauer ist.

So kommt mir jetzt alles vor.

30.7.

Nachbarschaft ist etwas Schönes – prinzipiell kann es das werden. Bis zum letzten Jahr hatte ich lange Zeit keine Erfahrungen mehr gemacht mit Nachbarschaft, weil ich jahrelang nie lange genug an einem Ort sesshaft geblieben war, um mich irgendwem dort in meiner aktuellen Umgebung verpflichtet fühlen zu können (oder zu müssen). Dann kam das Ende des Monats Juli 2015. Damit begann in der Außenwelt das Jahr der Megakrise, das nach der Einschätzung Angela Merkels auch noch nach Ablauf einer bis dahin üblichen, der konservativen Zeitrechnung zufolge, zu Ende sein wird.

»Ein Jahr wie 2015 wird es definitiv nicht mehr geben« – und das war ja nicht tröstlich, im Sinne eines Wunsches nach Wiedergutmachung gemeint, sondern aufs glatte Gegenteil bezogen im Sinne eines »say goodbye to yesterday«.

In meiner Innenwelt hatte sich damals ungefähr zeitgleich das glatte Gegenteil ereignet. Die Wiederzusammenfügung meiner Gefühlswelt, das Gegenteil zur Apokalypse. Ich wusste aber, dass es ein Prozess werden würde. Ich wusste, dass ich zweierlei brauchte (und das eine war Struktur).

So ist die Idee zu dem Tagebuch entstanden, auch weil ich wusste, dass ich den Zeitdruck brauche und die unerbittliche Forderung an jeden Morgen, etwas zu schreiben, was meinen Anforderungen genügt, weil ich die tägliche Arbeit in der Redaktion ja nicht mehr hatte, aber vermisste (weil sie in einer solchen Situation ja auch stützend wirkt). Dann habe ich kurz nach Anfang des physischen Jahres 2016 dieses um weitere Monate hinaus verlängert (bis zum 16. April 2017), weil die Tagebuchaufzeichnungen in meiner inneren Wahrnehmung ja schon um etwa genau so viele Einträge früher begonnen hatten, und ich dem auch für die Öffentlichkeit Rechnung tragen wollte.

Jetzt ist das gerade so, dass ich nicht mehr genau weiß, wie ich das schaffen soll. Aber andererseits. Pflichtgefühl ist etwas Schönes. Es konstituiert erst die Nachbarschaft und als mir Vorgestern aus irgendwelchen Gründen mein Telefon zu Boden krachte und zerbrach (ein kluger Freund stellte einst die gar nicht so unberechtigte Frage: »Wer kommt eigentlich auf die Idee, ein Telefon aus Glas zu konstruieren!«), konnte ich mir für die Zeitdauer der Reparatur in dem kleinen Café gegenüber ein altes iPhone ausborgen, in das meine SIM hineinpasste; dann funktioniert der Rest nach dem Hotelbettenprinzip.

Das war an dem Nachmittag, als die Belegschaft wie ein Rudel aufgeschreckter Blässhühner sich um mich geschart hatte, um mir von einem unsäglichen Vorfall zu erzählen: Nämlich war es wohl so gewesen, dass sich ein älterer Herr (von deren Sorte es hier nicht wenige gibt), an meinen Lieblingstisch gesetzt hatte, um einen Orangensaft auszutrinken. Marco, der dort die Tagesschicht leitet, war nur kurz weg gewesen, um seinen Hund aus dem Kofferraum zu lassen. Und wie er zurück an seinen Arbeitsplatz kommt, sieht er dort an meinem Platz Alexander Gauland im Gespräch mit einer blonden Frau. Nun kam es zu Loyalitätskonflikten, meinem Thema, denn einerseits gilt im Corsini die Regel, so viel Cash wie nur möglich zu machen. Andererseits ist Marco eine Seele von Mensch, Cottbuser, pflichtbewusst, und nun schon seit Wochen von mir politisch indoktriniert. Die Überlegung war wohl tatsächlich, ihm, Gauland, den Orangensaft wieder zu entziehen, ihn zumindest aufzufordern, rasch auszutrinken, denn »einen Nachbarn wie Sie wollen wir hier nicht«.

Alexander Gauland scheint einer, der, um es megatriftig auszudrücken: »Apfelsaft predigt, aber Orangensaft trinkt«. So wie jeder Autor nur die Leser findet, die so sind wie er selbst, finden diese Jungs auch nur die Wähler, die dasselbe wollen: Macht. Es sind die Alten und sich übergangen Fühlenden. Die Jungen, die sich chancenlos wähnen (und es meiner Einschätzung nach auch sind). Die AfD ist somit auch vor allem ein brennendes Problem der deutschen Provinz (innerlich wie äußerlich genommen).

Alexander Gauland hat bestimmt seine Schäfchen im Trockenen, aber so ein zusätzliches Einkommen mit Pensionsansprüchen des deutschen Steuerzahlers wäre willkommen. Im Corsini arbeiten Franzosen, Neuseeländer, Westafrikaner, Briten, Schotten, Esten, Mexikaner. Die Speisekarte hat kein Eisbein, es gibt Hamburger und Salat mit Avocado. Die Weine sind aus Südafrika und aus dem Libanon. Kaum jemand dort, außer Marco, spricht Deutsch. Die Touristen verständigen sich in einem unterhaltsamen Lingo aus Französisch, Handzeichen und Englisch. Das Corsini ist, in einem Teil Berlins, in dem man so etwas nicht erwartet, die wahrgewordene Antithese zu der Behauptung Tyler Brûlés von vor ein paar Jahren in der Wochenendausgabe der Financial Times, dass es sich bei Berlin um die einzige Weltstadt handele, in der auf den Straßen keinerlei Fremdsprachen zu vernehmen seien. Das war so, aber das hat sich seit 2008 mächtig geändert. Und erst seitdem hat Berlin seinen provinziellen Hautgout abstreifen können.

Ein paar Tage zuvor war ich nachts in das kleine Hotel nebenan gekommen, um Zigaretten zu ziehen. Die Nachtkellner hatten mich angeschaut wie beim Abscheiden ertappte Hunde. Das kam daher, dass wir des Öfteren schon über den Button an meiner Jeansjacke diskutiert hatten, auf dem ein Hakenkreuz zu sehen ist, das von einem hineinjagenden, roten Keil gesprengt wird. Die wussten also, wo ich stehe. Aber auf dem Fußboden lagen in jener Nacht wie Konfetti verstreut ausgesprochen schlecht gestaltete Flyer oder Aufkleber in roter Farbe, auf denen zu lesen stand: »Willkommens Diktatur«. Also konfrontierte ich die Mannschaft mit dieser Augenfälligkeit und fragte sie wörtlich: »An wen habt ihr das Hinterzimmer vermietet?«

Die Antwort, verdruckst: »AfD«.

Ja, es stimmt wohl: Ein Jahr wie 2015 wird es wohl wirklich nie wieder geben. Eines wie 2016 aber auch nicht. Und auf meinem Tisch liegt seit Tagen ein Buch, dass ich als Jahresgabe überreichen wollte, das eine Innenwelt der Innenwelt beschreiben sollte. Ich würde gern, bin aber leider zu geschwächt, um dafür den Stift oder das Klebeband zu heben. Es schaut mich an wie eine Kreatur mit all ihren Augen das Offene.

29.7.

Im Traum hatte ich das Gefühl, etwas stehe über mir und warte. Es war ein Traum ohne Bild, er bestand nur aus diesem Gefühl. Das Etwas war von den Abmessungen meines Bettes, in dem ich lag, und es stand wenige Meter über mir. Noch im Traum wurde mir klar, dass es der Unterwasserroboter war mit seinen Mantaschwingen, Spannbreite 2 Meter 20, von dem mir meine Regenbekanntschaft erzählt hatte. Sein Geschöpf, das mit allen seinen Kameras das Offene registriert. Es bewegte sich nicht.

Ich zwang mich dazu, aufzuwachen, um es zu verscheuchen. Um mich war es noch immer dunkel, aber ich hörte ein Lied, das ich kannte. Die Balkontüren standen offen und es regnete. Nebenan saßen welche in einem Zelt, unterhielten sich, lachten und hörten Hotel California. Ausgerechnet dieses Lied. Nach einer Weile, es war weit nach 1 Uhr, schaltete jemand mitten im Lied die Musik ab und es wurde abgeräumt. Ich wusste gar nicht, was ich schlimmer fand: Das Lied oder dass es so abgewürgt worden war.

Der Traum danach war viel weniger bedrohlich, weil bebildert; wirr und von daher nachvollziehbar. Ein Traum halt.

28.7.

Gestern nachmittag färbte sich der Himmel schwarz, dann zuckten Blitze durch die Wolken und danach fing es gleichmäßig und stark zu regnen an. Ein Licht wie am Abend, kurz nach Sonnenuntergang. Diejenigen, die nichts anderes machen mussten, fanden sich unter Markisen und Bushaltestellen ein. Vereinzelte Passanten hasteten mit Schirmen oder improvisierten Kopfbedeckungen (eine junge Frau hielt sich ihr Longboard über) vorbei. Der Straßenverkehr war beinahe zum Erliegen gekommen. Es fuhren bloß noch Busse und hin und wieder laut die Feuerwehr. Und als ob das nicht genug der Bladerunnerhaftigkeit gewesen wäre, stand ich auch noch neben einem Mann, der mir erzählte, dass er Unterwasserroboter baue. Und zwar wie bei Ridley Scott: nach den Vorbild von Tieren. Ich habe mir das Gerät wie einen Manta vorzustellen. Der Antrieb funktioniert auch wie bei dem Naturvorbild: Sein Roboter schlägt mit den Schwingen, die durch zwei starke Motoren angetrieben werden. Es ist aber für Notfälle noch ein Propellersystem eingebaut. Der Roboter wiegt 60 Kilogramm und ist so programmiert, dass er bei niedrigem Batterieladestand selbstständig an seine Aufladestation fährt und dort sozusagen abwartet, bis er weiterfahren kann. Mit mehreren Kameras ausgestattet, lässt sich nach dem Ende einer Tauchfahrt ein HD-Film in 3D auslesen. Der Roboter dient zur Erforschung der Salzhaltigkeit von Gewässern, er kann die Partikeldichte messen, um die Verschmutzung zu analysieren, er vermisst nebenbei den Grund und hilft mit seiner Datensammlung beim Anfertigen verlässlicher Karten. Eigentlich war sein Entwickler Tischler, er stieß zufällig zu dieser Firma, bei der er nun den Roboter baut. Und zwar über seine Leidenschaft für die Tierbeobachtung. Er ist hier aufgewachsen und hat schon immer gerne den Flug der Vögel studiert. Der Manta macht ja unter Wasser auch nichts anderes als fliegen. Das mit dem Regen ging ja stundenlang. Irgendwann haben wir gemerkt, dass es aufgehört hatte.

27.7.

Ich habe Muskelkater – allein der Begriff scheint mir bescheuert, denn das setzt doch voraus, dass ich zuvor eine Feier mit meinem Körper hatte, und dem ist halt nicht so. Ich mag Schwimmen nicht. Aber von daher kommt er, ich bin sogar zu schwach, um zu googeln, wie Muskelkater auf englisch heißt. Oder, bestimmt noch interessanter, auf Französisch.

Hier, auf Wordpress stehen oben im schwarzen Feld drei Befehle zur Auswahl: Inhalt, Struktur, Konfiguration – die habe ich mittlerweile jetzt derart verinnerlicht, dass ich sie gar nicht mehr wahrnehme. Ich habe vor allem noch gar nie nachgeschaut, was denn passieren würde, wenn ich mal auf Struktur tippe.

Dann war ich gestern bei der Tankstelle, um Benzin zu kaufen. Zu Fuß, was ja an sich schon etwas lächerlich ist, denn man sollte ja vorfahren, um Benzin zu kaufen (Ich weiß nicht, wie oft am Tag jemand zu Fuß auftaucht, um Benzin zu kaufen).

Und danach ging ich gegenüber an die Tankstelle für Menschen. Ich saß dort an dem langen Tisch, und nach ein paar Minuten kam eine sehr große Gruppe von Menschen, die mich fragte, ob es mich stören würde, wenn sie sich dazu setzte. Also die hatten das vor. Ich habe mich nicht getraut genau hinzusehen, weil ich den Eindruck hatte, dass die sich ohnehin beobachtet fühlten (aber es waren mindestens acht oder zehn und sie sahen sich alle ähnlich). Die Tankstelle für Menschen bietet extrem preiswerte Speisen an. Also alles, wofür es mittlerweile das Wort »herzhaft« gibt. Und der Mann, es gab auch noch einen Sohn, aber der Rest der Gruppe war weiblichen Geschlechts, trug eine Submariner und einen auffälligen Ring, sehr breit, und in der Mitte waren Brillanten eingesetzt. Mir fiel bald auf, dass die sich in einer extrem klaren Sprache unterhielten. Beinahe technisch. Und wie es mir schien: ohne Konflikthintergrund. Da existierte ein Autoritätsgefüge, das nicht hinterfragt wurde. Und es wurde mir zunehmend unwohl dabei, an diesem Tisch zu sitzen, denn mir schien das alles derart intim, dass ich wie ein ungebetener Gast mir vorkam (obwohl ich ja zuerst dort gesessen hatte). Also stellte ich die Frage, die sich mir aufgedrängt hatte: »Entschuldigung, aber sind Sie eine Familie? Sie sehen sich doch alle sehr ähnlich.«

Es gab ein kleines Kind, ein Mädchen, das mir gegenübersaß, und es aß Erdbeeren mit Schlagsahne mit einer Gabel. Alle um den Tisch nannten sie Engelchen und das wirkte kein bisschen geziert oder gekünstelt. Das war einfach der Name für dieses Kind, bis sie größer werden würde. Und der Vater sagte: »Ja, wir sind eine einzige Familie. Da sind jetzt aber auch Schwiegertöchter dabei.« Und ich sagte: »Aber selbst die sehen sich ähnlich«. Und er sagte: ja. Und ich fragte, wie sie denn angekommen waren an der Tankstelle, und er sagte: »Wir reisen in drei Autos«.

Und dann ging es um Politik und so weiter. Aber abschließend sagte seine Frau, die neben mir Platz genommen hatte: »Was glauben Sie denn, woher wir sind?«

Ich sagte:»Keine Ahnung, das interessiert mich auch nicht. Aber woher sind Sie denn?«

Und sie sagte:» Sehen Sie das nicht? Wir sind Sinti.«

Und ich sagte:»Nein, das sehe ich nicht.«

Sie sagte: »Für uns ist es auch nicht immer leicht hier, weil wir so dunkel sind.«

How beautiful you are

Nebenan gibt es einen öffentlichen Park, in dem steht eine Statue der Borussia, ich weiß gar nicht, welches Buch sie da in der Hand hält, vielleicht ist es die Verfassung, aber von der andere Hand sind alle Finger abgeschlagen. Darunter ist eine steinerne Bank, da hat jemand an die Rückwand mit Filzer geschrieben: »Jasmin ich liebe Dich.« Und spät nachts wird diese Statue so beleuchtet, dass an der Fassade meines Nachbarn eine übergroße Silhouette dieser Frauenfigur erscheint. Und dort steht eine rotlackierte Bank, auf der ich gestern saß und von der aus ich einen Kometen sah. Das geht ganz kurz, ich dachte währenddessen, als ich es bezeugte, dass ich mich getäuscht haben könnte. Derart merkwürdig war das. Seltsam.

26.7.

Zum ersten Mal seit zwei Wochen das Grundstück verlassen. Und mir damit angeschaut, wie die sogenannte Welt dort draußen usw. Kaum saß ich dort – die Leute dort im kleinen Café waren ganz aufgeregt, man spricht jetzt von mehr als einhundert Litern Eiscreme, die sich täglich verkaufen lassen –, da kamen Heinrich und Willhelm. Und beide hatten ihr schlechtes Gewissen dabei, aber es war kein anderer Tisch mehr frei. So sieht es aus, wenn man als Mann keine Zähne mehr hat. Und ich spendierte ihnen das Lieblingsgetränk: zwei kleine Kaffee mit Milch und Zucker, und dachte mir: Na ja, dann konfrontiere ich sie im Gegenzug mit ihrer Situation und fragte: Na, wie ist das, wenn man in einer Gesellschaft lebt, die einen bloß noch wegstecken will; wenn man versteckt werden soll, weil es niemanden interessiert, wie das Leben zu Ende geht. Und das war s o interessant, weil insbesondere Willhelm mich dabei munter und auch streitlustig anschaute, und dann erzählte er mir eine Geschichte aus seinem Leben anno 1952 circa (er hatte bis zum Schluß mit seiner Mutter in Moabit zusammengewohnt). Und Heinrich, der ja immer als eine Art Pfleger oder Führer oder seines Bruders Hüter mit ihm auftritt, selbst aber auch nicht eben frischer wirkt, moderierte das Gespräch. Dann wurde es 17 Uhr und die beiden schauten geradezu panisch auf meine Armbanduhr und wollten sich eilig verabschieden. Heinrich: »Wir müssen los, jetzt gibt es Abendessen, da dürfen wir nicht zu spät kommen«. Und ich sagte: »Das kenne ich aus dem Krankenhaus. Um 6 muß man frühstücken, um 17 geht es ins Bett«. Und beide machten diese schälende Bewegung mit den Zungen in den ansonsten leeren Mundhöhlen. Und sagten unisono, und ohne Witz: »Geh ja nie in so ein Heim.« Und gingen.

25.7.

Eine Krähe ist ein sehr großes Tier. Wer nicht im Berliner Stadtgebiet lebt, macht sich vermutlich falsche Vorstellungen: Eine der Nebelkrähen hier ist gut so groß wie ein Huhn. Das ist jetzt freilich eine unklare Referenz, denn: Wer lebt denn schon noch zusammen mit lebendigen Hühnern? Und dazu bräuchte es das lebendige Exemplar (befedert): um die Massigkeit des von Federschichten bedeckten Brustkorbes einer Krähe zu ermessen, beispielsweise (man kriegt aber noch eine Ahnung davon, kurz vor dem Grillen, wenn man die gerupfte Haut des Hähnchens mit weicher Butter einschmiert).

Vielleicht ist meine Fantasie ja so und auf diese Weise entstanden: Krähe auf dem Rücken liegend (an sich schon eine Fantasie, weil man die so niemals sieht; die schlafen im Sitzen), mit kleinen Kartoffeln plus Rosmarin und brauner Sauce. Oder auf einem Bett von Pommes Frites. Ich kann nicht mehr an meinem Ofen vorbeigehen, ohne da eine Art von eigens produziertem GIF zu sehen: Da liegt die Krähe auf dem herausgezogenen Blech, Schnabel nach oben, Füße an den Leib gezogen, Leib knusprig: auf einem Bett von Pommes Frites.

Und ich schrecke zusammen, äußerlich sieht man das wohl nicht, es passiert in mir drinnen und denke: Ah! Und dazu Harissa.

Darüber erschrecke ich mich dann noch bei jedem Mal. Weil das offenbar meine einzige sogenannte menschliche Regung ist.

Der Gärtner trägt gelbe Lärmschutzkopfpolster zum grünen T-Shirt, während er seine Motorsense durch die Wiesen führt. Der hat’s gut!

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